Building Worlds. Immersive Praktiken in Kunst und Design

    Building Worlds. Immersive Praktiken in Kunst und Design

    1024 683 Theoriestudierende

    2018.

    5. Kurt-Schwitters-Symposium für Designtheorie
    11. und 12. Oktober 2018

    Hochschule Hannover
    Fakultät III ‑ Medien, Information und Design
    Abteilung Design und Medien
    Hörsaal des Design Centers
    Expo Plaza 2
    30539 Hannover

    In nahezu allen Disziplinen des Designs sowie der bildenden und darstellenden Künste spielen Praktiken, die auf das Eintauchen der Rezipient*innen in eine mit medientechnischen oder künstlerischen Mitteln generierte Welt abzielen, eine immer größere Rolle. Die Entwicklung von Virtual-Reality-Brillen, Fulldome-Projektionen, 3-D-Audio und anderen Technologien, die mittlerweile in diversen Bereichen zu einer breiten Anwendung kommen, haben diesen Trend stark beschleunigt. An die Stelle der distanzierten Betrachtung setzen immersive Praktiken eine Ästhetik des empathischen körperlichen Erlebens und heben die Grenzen zwischen Betrachtendem und Betrachtetem zeitweilig ebenso auf wie die Trennung von Virtualität und Realität, Bild und Raum, Zuschauer*in und Akteur*in.

    Immersive Praktiken stehen aber nicht nur für andere Ästhetiken sowie neue Formen der Wahrnehmung von Kunst und Design, wie sie derzeit kontrovers diskutiert werden. Sie gehen gleichzeitig einher mit anderen, sehr spezifischen und durchaus folgenreichen Formen des Produzierens. Tradierte Konzepte des Erzählens und Darstellens werden hinfällig, neue müssen erfunden und erprobt werden. Neue Kompetenzen, Formen der Zusammenarbeit, der Prozessstrukturierung und -entwicklung  werden notwendig.

    Das 5. Kurt-Schwitters-Symposium für Designtheorie will nicht nur deutlich machen, wie weit immersive Praktiken und Strategien in den Bereichen Mediendesign, Theater, Journalismus und Medienkunst mittlerweile gediehen sind und was der Begriff der „Immersion“ in den unterschiedlichen Kontexten meint und leistet. Im Zentrum des Symposiums soll vielmehr die Frage nach dem Zusammenhang zwischen immersiven Phänomenen einerseits und den sie hervorbringenden Produktionsprozessen  und -strukturen andererseits stehen. Wie verändert sich das künstlerisch-gestalterische Produzieren im Zeichen der Immersion, wie genau sehen immersive Praktiken in den jeweiligen Bereichen aus und was sind die möglichen Folgen dieser Veränderungen? Diesen Fragen soll in zahlreichen Vorträgen, Workshops und Panels nachgegangen werden, zu denen nicht nur Theater-, Medien- und Kulturwissenschaftler*innen, sondern auch  Praktiker*innen aus den unterschiedlichen Bereichen eingeladen sind. Die enge Verzahnung von gestalterischer und künstlerischer Praxis und einer sie reflektierenden Theorie ist den Veranstalter*innen ein besonderes Anliegen.

    Das Symposium findet in deutscher Sprache statt.

    Konzeption: Prof. Hans-Jörg Kapp und Hilko Eilts
    Fotograf: Erich Goldmann

    Veranstaltungsort
    Design Center, Hörsaal

    Adresse
    Hochschule Hannover
    Fakultät III – Medien, Information und Design
    Abteilung Design & Medien
    Expo Plaza 2, 30539 Hannover

    Veranstaltungszeiten
    Donnerstag, 11.10.2018
    Freitag, 12.10.2018

     

    Kontakt
    f3-dm-kss@hs-hannover.de

    Konzeption
    Prof. Hans-Jörg Kapp
    Hilko Eilts